A current topic, how this could be possible from a different perspective, from the point of view and attitude of the CSF...

Bin heute über einen Artikel “gestolpert” in dem Tips zur Steigerung der Emotionalen Intelligenz gegeben werden. Empathie sei dabei wichtig lese ich da. Und dass ich vermehrt die Gefühle anderer verstehen soll. Da wird in knapper Kürze auch folgender Satz zur Illustration gegeben: “Das ist der Unterschied zwischen ‘Ich verstehe, wie du dich fühlst – so ging es mir auch, als ich gefeuert wurde’ und ‘Ich sehe, dass es dich verwirrt hat, weil dein Boss wegen deines Verhaltens nicht einmal eine Warnung ausgesprochen hatte’”.

Mit der GFK im Blick, ist mir da mehr Präzision und Detailtiefe wichtig.

Empathie als Wort, genommen für die volle Präsenz auf das, was im Moment lebendig ist in einem Menschen, lebendig an Gefühlen und Bedürfnissen. Sei dieser Mensch nun ich (=Selbstempathie) oder jemand anderes.

Da ist also das Erkennen, Benennen und Würdigen der Gefühle wichtig – das kommt auch im obigen Beispiel so vor. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Verantwortlichkeiten gewahrt bleiben. Heisst: jeder Mensch ist für seine Gefühle selber verantwortlich. Im obigen Beispiel wird das Gefühl (Irritation) mit einer vermeintlichen Ursache im Aussen (Boss) in Verbindung gebracht, diesem noch eine Verurteilung und Schuld zugewiesen (nicht mal…). Im Bewusstsein der GFK mache ich niemanden klein und niemanden gross. Der Beispielsatz kommt somit anders daher, etwa: “Kann es sein, dass du jetzt grad verwirrt bist, und du gerne steten Austausch und Transparenz hast?”

Da kommt auch zum Ausdruck, dass ich frage – wer bin ich, dass ich meinem Gegenüber sagen kann wie es ihm geht und weshalb… Da würde ich mich sofort über mein Gegenüber stellen, etwas das ich ja dem Boss vorwerfe, täte ich selber.

GFK aus der Haltung heraus zu leben ist also weit mehr als ausgesprochene Empathie-Theorie – es ist verbindend! Selbst wenn der Boss daneben stünde – im Beispiel aus der GFK Haltung stünde er wahrscheinlich immer noch dabei.

Wie wäre das wohl im ersten Beispiel weitergegangen?

Link zum erwähnten Artikel