Der Kompetenzen-Baum von Fokus Empathie

Kompetenz als Begriff wird in diversen Kontexten jeweils leicht unterschiedlich definiert, wie z.Bsp. im Kontext von Organisation, Pädagogik, Psychologie oder als Sozial- und Handlungskompetenzen, nur um einige zu nennen. Gemeinsam haben diese Definitionen, dass es um erworbenes und angewandtes Wissen geht, also um eine (im weitesten Sinne) Fähigkeit in der Anwendung die über das pure speichern von Wissen hinausgeht.

Die Kompetenzstufenentwicklung aus der Entwicklungspsychologie gibt ein Modell vor, wie Kompetenzen entwickelt und erkannt werden können. Es werden vier Stufen unterschieden:

  • Unbewusst unkompetent: Die Kompetenz und die eigene Inkompetenz wird nicht wahrgenommen.
  • Bewusst unkompetent: Die Kompetenz an sich und die eigene Inkompetenz wird erkannt.
  • Bewusst kompetent: Mit bewusstem Einsatz und Konzentration ist Kompetenz möglich.
  • Unbewusst kompetent: Die Kompetenz ist in Fleisch und Blut übergegangen.

 

Unsere Forschungen und Arbeiten mit Menschen haben uns zu einem weit verzweigten Netz von 110 Kompetenzen geführt. Kompetenzen, welche jeder Mensch erwerben und erweitern kann. Mit diesen Kompetenzen gelingt die empathische Kommunikation und das self-empowerment wie wir es für unsere Kunden anstreben.

Diese Kompetenzen bauen aufeinander auf, sind in Gruppen (Cluster) gegliedert und ergeben so einen hierarchischen, gerichteten Baum. In diesem sind „weiter unten“ angesiedelte Kompetenzen „grundlegender“. Das bedeutet, dass um eine beliebige Kompetenz in der Kompetenzstufenentwicklung eine Stufe weiter zu entwickeln, die darunterliegenden Kompetenzen mindestens diese Stufe erreicht haben müssen. Denn erst wenn Kompetenzen zumindest bewusst kompetent ausgebildet sind, kann eine darauf aufbauende Kompetenz überhaupt und maximal auf dieselbe Stufe entwickelt werden. Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht das.

Hundertzehn Kompetenzen haben wir identifiziert und diese sind die gemeinsame Grundlage für alle Curricula. Doch je nach Kompetenzbereich und Profil innerhalb eines Kompetenzbereichs sind die mit dem Curriculum angestrebten Stufen der Kompetenzentwicklung unterschiedlich. Da die Profile innerhalb eines Kompetenzbereiches aufeinander aufbauen, werden die Kompetenzen in ihrer Entwicklungsstufen über das Curricula des Bereiches laufend erhöht.

Diese von uns entwickelte Systematik ermöglicht eine transparente Beurteilung des Entwicklungsstandes, sowohl in Eigen- als auch in Fremdbeurteilung. Dadurch sind wir in der Lage die einzelnen Seminare während ihrer Durchführung so zu gestalten, dass der weitere Kompetenzerwerb für die Teilnehmer möglich wird und keine Über- oder Unterforderung auftritt.

Der Überblick über diese Kompetenzen mag Ihnen zur Orientierung dienen. Der detailierte Kompetenzenbaum ist kostenfrei herunterladbar.

Die 110 Kompetenzen und ihre je 4 Erwerbsstufen sind ganz schön viel um… Um einen schnellen, einfachen Überblick zu erhalten, welches Trainingsangebot denn zu Ihnen passt, haben wir einen kostenfreien Kurztest für Sie, der aufgrund Ihrer Eingaben einen passenden Vorschlag macht. Versuchen Sie’s – unverbindlich.